Die Parksituation im Kasernenareal insbesondere im Bereich der Gebäude, die von der Fa. Bauwert saniert wurden, ist als "verheerend" zu bezeichnen.

Der planerische Gedanke, die Bewohner eines Baugebietes zum Radfahren
zu verpflichten, ist hier wohl komplett fehlgeschlagen. Deshalb muss hier nun öffentlicher Verkehrsraum zu 57 privaten Parkplätzen umgewidmet werden. Auch hat es die Verwaltung versäumt, einige öffentliche Parkierungsmöglichkeiten im Baugebiet anzubieten. Als "gutes" Beispiel möchte ich das Hosenmatten-Baugebiet anführen.

Im Kasernenareal haben auswärtige Besucher tagsüber und insbesondere in den Abendstunden kaum die Chance, einen Parkplatz zu finden. Die Verkehrssituation in der Berta-von-Suttner-Allee ist chaotisch. Der Begegnungsverkehr spielt sich dort über Gehwege ab, weil die Fahrbahnränder zugeparkt sind und somit größtenteils nur eine Fahrspur
dem Verkehr zur Verfügung steht. Ein geregelter Fahrverkehr ist dort unmöglich.

Sofern nicht ausreichend Freiflächen im Baugebiet für das Parken verfügbar sind, so muss es doch möglich sein, bei einem solchen Großprojekt mittels einer Tiefgarage eine geordnete Parkierung für die Bewohner sicherzustellen.

Der Vorschlag, fehlende Parkplätze entlang der östlichen Feuerwehrstraße anzulegen, hilft das Problem etwas zu entschärfen. Die CDU-Fraktion wird
dem Beschlussvorschlag zustimmen in der Hoffnung, dass diese Vorgehensweise nicht Schule macht. Die Straßenbreite  im Bereich der künftigen Parkplätze ist so zu gestalten, dass ein gefahrloses Ein- und Aussteigen möglich ist, d. h. Mindestfahrbahnbreiten erschweren das Ein-und Ausparken. Auch für die Radfahrer in diesem Straßenbereich ergeben sich Gefahrensituationen.

Peter Ackermann

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